Wenn ich eines in meinen 25 Jahren Industrieerfahrung gelernt habe – besonders im Maschinen‑ und Anlagenbau –, dann dies:
Führung beginnt innen.
Und Innenpflege braucht Zeit, Mut und den bewussten Moment des Stehenbleibens.
Deshalb starte ich ab dem 18. März wieder in meine persönliche Gesundheits‑ und Reflexionswoche.
Eine Woche, in der ich:
- heile und faste,
- meinen Körper bewusst entlaste,
- meinen Geist kläre,
- und Business, Mind & Body (Brain, Body & Business) einmal komplett durchleuchte.
Für viele klingt Fasten erstmal nach Verzicht. Für mich ist es ein Geschenk. Ein Reset-Knopf. Eine Einladung an meinen Körper und meinen Geist, wieder zur Ruhe zu kommen, sich zu sortieren und neu zu justieren.
Warum Heilfasten für mich mehr ist als eine Ernährungsform
Einige von euch wissen, dass ich mehrere Operationen hinter mir habe – Eingriffe, die zu Narben und Verklebungen geführt haben, die sich bei bestimmten Bewegungen bemerkbar machen.
Während meiner Fastenwochen erlebe ich immer wieder etwas Faszinierendes:
Die Spannungen lassen spürbar nach.
Mein Körper wird beweglicher, freier, auch die verklebten Bereiche fühlen sich weicher an. Es ist kein medizinisches Heilversprechen – aber ein körperliches Erleben, das mir unglaublich guttut.
Wissenschaftlich passt das: Fasten aktiviert Prozesse wie Autophagie, die für Zellreinigung und Reparatur entscheidend sind und damit das körperliche Wohlbefinden unterstützen können.
Mein persönlicher Erfolg mit Intervallfasten – 8 Jahre täglich in der Praxis
Ich faste nicht erst seit gestern.
Ich praktiziere Intervallfasten seit rund acht Jahren – nicht aus Zwang, sondern weil ich in dieser Zeit gelernt habe, wann mein Körper tatsächlich Nahrung braucht. *Es ist eine Art von Fasten was täglich durchgeführt wird, in dem ich 16:8 faste. Heißt 16 Std. in denen ich Nichts esse und 8 Stunde in denen ich esse.
Erst kürzlich wurde mir bewusst, wie groß der Unterschied im Alltag für mich ist:
Früher – als ich zu Kunden, Projekten unterwegs war – hatte ich während langer Fahrten häufig:
- Sekundenschlaf,
- Kreislaufprobleme,
- abrupte Energietiefs.
Ich musste ständig Pausen machen oder sogar anhalten.
Heute ist das komplett anders:
Ich fahre 800–900 km durch, ohne diese gefährlichen Müdigkeitsattacken.
Mein System ist stabil, klar, ausbalanciert.
Diese Erfahrung ist für mich zu einem festen Baustein meiner gesunden Selbstführung geworden – und fließt in meine Arbeit ein, besonders ins Resilienz‑Coaching für technische Führungskräfte.